Die Altburg
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Die Altburg bei Bundenbach, eine der am besten erforschten keltischen Befestigungsanlagen in Deutschland.
Die Ursprünge: Ein keltischer Zufluchtsort
Die Altburg wurde im 4. bis 3. Jahrhundert v. Chr. vom keltischen Stamm der Treverer erbaut. Sie liegt strategisch hervorragend geschützt auf einem steilen Schieferplateau über dem Hahnenbachtal im Hunsrück.
Es handelte sich dabei um eine befestigte Höhensiedlung (ein sogenanntes Oppidum oder eine Fluchtburg), die den Kelten sowohl als Wohnstätte als auch als sicherer Rückzugsort in Zeiten von Gefahr diente. Die Anlage war mit mächtigen Stein-Holz-Mauern (Pfostenschlitzmauern) und tiefen Gräben gegen Angreifer gesichert.
Im 1. Jahrhundert v. Chr., vermutlich im Zuge der gallischen Kriege unter Julius Cäsar oder durch interne Machtverschiebung, wurde die Siedlung schließlich von den Kelten verlassen. danach geriet sie für Jahrhunderte in Vergessenheit.
Wiederentdeckung und Rekonstruktion
1971–1975: Das Rheinische Landesmuseum Trier führt umfassende Ausgrabungen durch. Dabei wurden die Fundamente von Wohnhäusern, Speichern und der Befestigungsmauer freigelegt.
1988: Die Altburg wird als Freilichtmuseum für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Besondere: Einige der keltischen Gebäude sowie ein Teil der Wehrmauer wurden direkt auf den Originalfundamenten rekonstruiert.
Die Altburg heute
Heute ist die Altburg ein lebendiges Denkmal. Besucher können hautnah erleben, wie die Kelten vor über 2.000 Jahren gewohnt und gearbeitet haben. Zusammen mit der Schmidtburg bildet sie ein einzigartiges historisches Ensemble im Hunsrück.
Hier ein paar Fotos vom Bau der Häuser.
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